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Zeit sparen mit dem Bügeleisen – oder ohne?

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Zeit sparen mit dem Bügeleisen

- oder ohne?

Neulich war ich bei meiner Freundin zu Besuch. Sie entschuldigte sich, wie es bei ihr aussieht und dass sogar noch das Bügelbrett herumsteht.

Auf dem Heimweg arbeitete es in meinem Hirn: Warum steht bei ihr eigentlich ein Bügelbrett herum?

Wann habe ich das letzte Mal gebügelt?

Das habe ich mich dann gefragt. Ich glaube, es war zur Einschulung meines Sohnes, als er sein neues Hemd anziehen wollte. Und meine Tischdecken vom Sommer, die schon länger darauf gewartet haben. Aber sonst? Ich bügle nichts.

Wie bekomme ich dann meine Wäsche glatt?

Ich sag dir was: Ich bin mit einer bügelnden Mutter aufgewachsen. Ich habe sie oft dabei gesehen, wie sie unsere Jeans, Shirts, Hemden etc. gebügelt hat. Im Studium hatte ich dann selbst so ein Mini-Bügelbrett, das ich im Kleiderschrank aufhängen konnte. Sehr praktisch. Eine Freundin holte mich zum Mittagessen ab und war erstaunt darüber, dass ich gerade am Bügeln war. Sie fragte: „Hast du an meinen Klamotten schon mal Falten gesehen? Oder sehen meine Sachen runzelig aus?“ Das verneinte ich, denn sie war immer tadellos gekleidet. Da sagte sie zu mir: „Na siehst du, du brauchst nicht zu bügeln! Ich bügel meine Sachen nie, ich hänge sie nur fein säuberlich auf und lege sie dann ordentlich in meinen Schrank!“

Das gab mir zu denken. Denn so kannte ich das gar nicht. Ab sofort versuchte ich also, meinem inneren Drang zu widerstehen und ließ mein Bügelbrett die nächsten Wochen im Schrank. Und was geschah? – Nichts. Niemand sprach mich darauf an. Keinem war ich zu runzelig.

Aber ich hatte plötzlich mehr Zeit. Ich sparte mir die Bügelzeit und hatte trotzdem keine Langeweile, denn ich nutzte die neue Freizeit für andere Dinge.

Wie mache ich das heute mit Familie?

Und was soll ich sagen: Noch heute bügel ich nur das Nötigste. Also Tischdecken, Hemden, Blusen und feine Hosen. Netterweise erledigt das oftmals meine Mutter für mich, wenn sie zu Besuch ist. Dafür bin ich ihr wirklich sehr dankbar!

Für den Fall, dass ich doch mal selbst ran muss, habe ich mir ein gescheites Bügelbrett besorgt. Denn wir hatten so ein wackeliges, altes Teil. Es war total ungemütlich zum Bügeln. Wenn ich aber schon bügeln muss, dann soll es wenigstens leicht gehen. Deshalb habe ich mir das Leifheit Air Active M* gekauft. Man kann über einen Knopf regeln, dass es das Hemd ans Brett ansaugt, sodass es nicht mehr verrutschen kann. Gut oder?

Also am besten, du hörst ab sofort auf, überflüssige Dinge zu bügeln. Überflüssig sind Dinge wie Unterwäsche, Handtücher, T-Shirts, Pullis, Jeans, Bettwäsche, jegliche Babykleidung … Ich weiß gar nicht, was Menschen sonst noch so bügeln.

Spar dir doch die Bügelzeit und nutze sie zum Beispiel für Selbstfürsorge: Einen Spaziergang, oder ein gutes Buch, das dich persönlich weiterbringt! Und wenn du wirklich mal etwas bügeln musst, dann mach dir bitte dazu einen guten Podcast an und erweitere damit deinen Horizont!

Gegen das Bügeln, für die Freizeit! Für dich!

Deine Kathrin

PS: Falls du noch mehr Zeit sparen möchtest, leg dir am besten einen Saugroboter zu. Oder wenn du nun freie Zeit hast, kümmere dich gerne um deine Finanzen!

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